Dr. Thomas Griese

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Allgemein

Kundgebung in Jülich zum dritten Jahrestag Fukushima

9. März 2014 by Thomas Griese

Die Lage in Fukushima ist noch immer nicht unter Kontrolle – drei Jahre nachdem die vier Reaktorgebäude explodierten.
Das zeigten kürzlich wochenlange ZDF-Recherchen vor Ort.

Mit einer Kundgebung in Jülich wurde auf die nach wie vor dramatische Situation in Fukushima aufmerksam gemacht.
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Die mit Abstand größte Gefahr für die Umwelt geht nach wie vor von den gebrauchten und neuen Brennelementen aus, die sich noch im Abklingbecken des Reaktorblock 4 befinden.
Mehr als 1.500 Brennelemente in einem offenen Becken, in einem durch Erdbeben, Tsunami und Explosionen schwer beschädigten Gebäude! Zwar ist man jetzt dabei, die Brennelemente nach und nach herauszuholen und zu sichern, aber der Prozess wird wohl noch Jahre dauern, denn das Gebäude ist beschädigt.
Hinzukommt, dass einzelne Brennelemente beschädigt sein könnten.

Das bedeutet, dass noch über Jahre die Gefahr besteht, dass ein neues schweres Erdbeben, mit dem man in Japan jederzeit rechnet, das Reaktorgebäude zum Einsturz bringen könnte – mit fatalen Folgen. Sollte das Gebäude inklusive Abklingbecken einstürzen, würde das wohl das Ende aller Versuche bedeuten, die Katastrophe einzudämmen. Denn würden die Brennelemente nicht mehr gekühlt und frei liegen, wäre die Strahlung, die von ihnen ausgeht, so hoch, dass jeder der sich nähert, sofort sterben würde.

Und dann ist da noch das Grundwasserproblem. Rund tausend Tonnen strömen Tag für Tag aus den Bergen Richtung Atomkraftwerk. Weil die Gebäude durch das Erdbeben schwer beschädigt sind, fließen täglich hunderte Tonnen durch Risse im Beton ein und verseuchen sich dort. Tepco, die umstrittene Betreibergesellschaft, pumpt jeden Tag 400 Tonnen aus und lagert sie in Tanks auf dem Gelände.
Etwa 400 Millionen Liter extrem hoch kontaminiertes Wasser stehen mittlerweile auf dem Gelände – und jeden Tag werden es mehr.
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Auch in Jülich sind die Folgen früherer Störfälle des sog. Forschungsreaktors noch nicht bewältigt. Rainer Moormann, der lange Jahre im Forschungszentrum beschäftigt war, berichtete auf der Kundgebung von den Folgen des Störfalls aus dem Jahre 1978. Unter dem Reaktor befindet sich seitdem durch den Störfall radioaktiv belastetes Erdreich und Grundwasser. Durch den Störfall wurde nämlich das Fundamentkammerwasser, welches mit der Umgebung in direktem Kontakt steht, mit Strontium und Tritium erheblich radioaktiv kontaminiert.
Der Rückbau des Reaktors und die Sanierung werden Milliarden kosten. Bereits jetzt sind über 200 Millionen € aufgewandt worden, ohne dass entscheidende Fortschritte erzielt werden konnten.

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Posted in: Allgemein, Energiepolitik Tagged: Atomkraft - Nein Danke!, Fukushima

Braucht der Mensch noch Nutztiere, 12.11.2013

30. Januar 2014 by Ingrid Karst-Feilen

Redebeitrag Thomas Griese

Posted in: Allgemein, Videos

Wir haben Agrarindustrie satt – in Berlin für eine neue Agarpolitik demonstrieren

12. Januar 2014 by Thomas Griese

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4. Wir haben es satt!-Demonstration

Start: 18. Januar 2014, 11 Uhr

Ort: Potsdamer Platz, Berlin

Wir haben Agrarindustrie satt!
Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für Alle!

+++ Mehr als 840 Millionen Menschen hungern weltweit +++ Höfesterben in Deutschland: jedes Jahr schließen 10.000 Betriebe +++ Deutschland importiert Ernährungsgüter im Umfang von über 18 Millionen Hektar +++ 40 Millionen neue Mastplätze für Hühner und 2,5 Millionen Mastplätze für Schweine in Deutschland geplant +++ Antibiotika-Resistenzen aus der Tiermast bedrohen die Gesundheit +++ Freihandelsabkommen zwischen EU und USA könnte Gentechnik die Tür öffnen +++ Drei multinationale Unternehmen kontrollieren weltweit über 50 % des Saatguthandels +++ Jedes Jahr stirbt ein Drittel der Bienenvölker in Europa und in den USA +++

Weltweit sind die Folgen der agrarindustriellen Massenproduktion für Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbraucher, Tiere und Umwelt dramatisch. Die neue Bundesregierung muss jetzt handeln und für eine gerechte und global verantwortliche Agrarpolitik sorgen. Schluss mit der Klientelpolitik für die Agrarindustrie!
Dafür braucht es unsere Stimme! Am 18. Januar 2014 werden wir für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft mit vielen Tausend Menschen in Berlin auf die Straße gehen.

Für gutes Essen und gute Landwirtschaft für alle und weltweit!

Posted in: Allgemein, Verbraucherschutz Tagged: Bienensterben, Biolebensmittel, Massentierhaltung

Kandidaten für die Wahl zum StädteRegionstag nominiert

12. Januar 2014 by Thomas Griese

Die GRÜNEN haben ihre Kandidaten für die Wahl zum StädteRegionstag im Mai 2014 nominiert. Auf Platz 1 wurde Elisabeth Paul, amtierende stellvertretende StädteRegionsrätin gewählt. Ihre politischen Interessen sind die Förderung umweltverträglicher Mobilität sowie das Thema Inklusion, Schulentwicklung und die Beschulung von MirgrantInnen. Für Platz 2 erhielt der Fraktionsvorsitzende Werner Krickel klare Zustimmung. Für die kommende Wahlperiode sieht er die Schwerpunkte grüner Politik in den Bereichen Inklusion, Integration, demographischer Wandel und eines klimaverträglichen Strukturwandels. Ingrid von Morandell, weibliche Fraktionssprecherin wurde auf Platz 3 gewählt. Eine zukunftsorientierte Beschulung von Förderkindern und die Unterstützung von regionalen Klimaschutzkonzepten liegen ihr am Herzen.

Platz 4 bis 14 auf der Liste belegten:

04 Lars Lübben

05 Eva Malecha

06 Marc Peters

07 Karin Schmitt-Promny

08 Thomas Griese

09 Silke Bastian

10 Rolf Beckers

11 Mahnaz Syrus

12 Christoph Simon

13 Christa Heners

14 Wolfgang Wetzstein

Posted in: Allgemein, Städteregion Tagged: Kommunalwahl, Städteregion Aachen

5 Jahre nach der Lehman-Pleite – Keine Vorsorge gegen die nächste Krise!

15. September 2013 by Thomas Griese

Fünf Jahre nach der Lehman-Pleite haften weiter Steuerzahler für die großen Banken. Schwarz-gelb ist untätig und im Europäischen Parlament stimmt die Linke gegen eine EU-Bankenaufsicht.

Die Finanzkrise von 2008 hat die Weltwirtschaft in eine Krise von historischem Ausmaß gestürzt. Direkt nach der Finanzkrise gelobte Angela Merkel, keine Bank solle so groß sein, dass sie Staaten erpressen kann.

Und was passierte: Die Bilanzsumme der Deutschen Bank betrug 2008: 2,2 Billionen €. Und 2012? 2,01 Billionen Euro.

Einer Bankenaufsicht sind die Hände gebunden, wenn nicht auch die Abwicklung einer Krisenbank gesichert ist. Genau das verhindert die Bundesregierung. Wolfgang Schäuble stellt sich vor die deutschen Banken, nicht vor die deutschen Steuerzahler. Eine Bankenabwicklung ohne Steuergeld, wie das die USA schon hundertfach geschafft haben, verhindert diese Bundesregierung. Kein Wunder, hat doch allein die Union seit 2009 rund 1,4 Millionen Euro an Spenden aus dem Finanzsektor eingestrichen

5 Jahre nach der Lehman-Pleite ist das Bankensystem nicht sicherer geworden, das bestätigt die Bundesbank. Union und FDP haben außer Überschriften nichts geliefert und riskieren so weiter das Geld der Steuerzahler. Und im europäischen Parlament stimmt die Linkspartei gegen die europäische Bankenaufsicht.

Nie wieder dürfen Politik und Steuerzahler durch Finanzinstitute erpressbar sein. Dazu fordern wir Grüne eine Schuldenbremse für Banken, einen bankenfinanzierten Abwicklungsfonds für Europa und eine Finanztransaktionssteuer.

 

Posted in: Allgemein Tagged: Bankenkrise

Ausnahmen für die Industrie sind Kostentreiber beim Strompreis

1. September 2013 by Thomas Griese

Nicht der Ausbau der erneuerbaren Energien ist  hauptsächlicher Treiber der Stromkosten, sondern  vor allem die Rabatte für die Industrie. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Instituts für Zukunftsenergiesysteme (IZES) im Auftrag des BUND. Auf diese Weise subventioniert ein privater Durchschnittshaushalt die Stromrechnung der energieintensiven Industrie inzwischen mit insgesamt etwa 69 Euro pro Jahr bzw. zwei Cent pro Kilowattstunde.

Wird bei den Rabatten für die Industrie nicht endlich die Notbremse gezogen, kann die Mehrbelastung im kommenden Jahr danach auf bis zu 79 Euro pro Haushalt steigen. Würden die Ausnahmen gestrichen, läge die EEG-Umlage derzeit bei lediglich 3,8 statt 5,3 Cent pro Kilowattstunde.

Der Strompreis für die energieintensive Industrie ist inzwischen in Deutschland einer der niedrigsten in Europa. Diese zahlt im Schnitt nur noch 5 Cent pro Kwh, die Verbraucher hingegen rund das fünffache!

Kein Wunder, dass die EU – Kommission die in dieser Höhe völlig unberechtigten Privilegien als EU-rechtswidrige Subvention einstuft.

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Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland stehen nach wie vor hinter den Zielen der Energiewende: 82 Prozent befürworten den Ausstieg aus der Atomenergie und einen verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage.

Die Saboteure der Energiewende, insbesondere die Minister Altmeier und Rößler, die wahrheitswidrig den Erneuerbaren Energien die Kostensteigerungen im Stromsektor zuschieben wollen, um damit die von Ihnen selbst beschlossene Energiewende kaputt zu machen, dürfen nicht am politischen Ruder bleiben!

Posted in: Allgemein, Energiepolitik Tagged: Energiepreis, Erneuerbare Energien
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