Dr. Thomas Griese

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Klimaschutz

Akzeptanz für Windkraft unverändert hoch

9. Juni 2021 by Thomas Griese

Immer wieder, zuletzt bei der Anhörung im Landtag NRW am 31.5.2021 zur Rechtfertigung des Vorhabens von Ministerpräsident Armin Laschet und seiner Landesregierung, größere Abstände und neue  Verbotsinstrumente gegen Windkraftanlagen einzuführen, wird behauptet, die Akzeptanz für Windkraft sei gesunken und der Widerstand nehme zu. Es gebe bundesweit inzwischen über 1.000 Bürgerinitiativen gegen Windkraft.

Doch, stimmt das überhaupt?

Das Rechercheteam „Europäische-Energiewende-Community“ hat das näher untersucht und herausgefunden (nachzulesen unter:  https://energiewende.eu/buergerinitiativen-gegen-windkraft-in-deutschland/ ):

Auf den Internetseiten- und -karten von windwahn.com, vernunftkraft .de und anderen waren insgesamt 1.643 Initiativen verzeichnet.

Nur 847 hatten aber eine eigene Internetpräsenz, 290 nur eine eMail- Adresse und für 537 lagen gar keine Kontaktinformationen vor.

In 202 Fällen landeten die Rechereure auf toten Seiten, in 646 Fällen handelte es sich um Doubletten, also Initiativen, die unter unterschiedlichen Adressen mehrfach verzeichnet waren.

Am Ende verblieben nur 290 Initiativen, die tatsächlich vorhanden und im letzten Jahr aktiv waren.

Also nichts da an wachsendem Widerstand. Daß die Zustimmung zu Windkraft auch bei denen, die in der Nachbarschaft von vorhandenen Windkraftanlagen groß ist, zeigen hingegen aktuelle Umfragen.

Eine aktuelle Umfrage der Fachagentur Windenenergie an Land (FA Wind) zeigt sogar, dass die Akzeptanz von vorhandenen Windenergieanlagen im eigenen Wohnumfeld mit 83 Prozent sehr hoch ist(1).

Die YouGov Umfrage im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) aus dem Dezember des vergangenen Jahres kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Vorbehalte gegen den Bau von Erneuerbare-Energien-Anlagen geringer sind, wenn die Bürgerinnen und Bürger bereits entsprechende Anlagen in ihrer Nachbarschaft stehen haben(2).

Die Akzeptanz der Windkraft in der Bevölkerung, gerade auch dejenigen, die in der Nachbarschaft einer Windkraftanlage wohnen, ist also nach wie vor sehr hoch.

1) FA Wind (2020): Umfrage zur Akzeptanz der Windenergie an Land. Herbst 2020. https://www.fachagenturwindenergie.de/fileadmin/files/Veroeffentlichungen/Akzeptanz/FA_Wind_Umfrageergebnisse_Herbst_2020.pdf.

2) AEE (2021): Zustimmung für den Ausbau der Erneuerbaren Energien bleibt hoch. https://www.unendlich-viel-energie.de/themen/akzeptanz- erneuerbarer/akzeptanzumfrage/zustimmung-fuer-den-ausbau-der-erneuerbaren-energien-bleibt-hoch.

Posted in: Allgemein Tagged: Akzeptanz, Bürgerinitiativen gegen Windkraft, Klimaschutz, Windkraft

Baumpflanzaktion der Städteregion Aachen

25. März 2021 by Thomas Griese

1.000 standortgerechte Bäume werden in der Städteregion Aachen im Rahmen der Landschaftsplanung gepflanzt. Am 25.03. 2021 fand dazu eine Baumpflanzung in Alsdorf-Neuweiler statt.

Ein wichtiger Beitrag für die Artenvielfalt in der Landschaft und für den Klimaschutz. Jeder Baum bindet CO-2. Die Bäume leiden inzwischen unter dem durch die Klimaveränderung verursachten geringeren Regenmengen. Damit die Bäume eine Zukunft haben, brauchen wir effektiven und schnellen Klimaschutz. Deshalb auch den Kohleausstieg beschleunigen!

Posted in: Allgemein Tagged: Artenvielfalt, Bäume, Klimaschutz, Wald, Waldschäden

Rheinland-Pfalz ist Vorreiter bei Wind im Wald

26. April 2020 by Thomas Griese

Rheinland-Pfalz ist im Ländervergleich bei der Nutzung von Windenergie im Wald nach dem aktuellen Bericht der Fachagentur Wind an Land führend in Deutschland. Der Naturschutz wird dabei selbstverständlich beachtet.


Insgesamt 452 Windturbinen mit einer Leistung von 1.181 MW drehen sich auf Waldflächen in Eifel, Hunsrück, Westerwald und Taunus. Dabei
werden auch einige repowert: Vergangenes Jahr wurden sieben ältere Windenergieanlagen im Wald durch Neuanlagen auf derselben Fläche ersetzt.
Insgesamt gibt es in ganz Deutschland, so der Bericht, 2020 Windenergieanlagen im Wald. Viele Wälder sind auf Flächen, an denen der Wind besonders stark weht. Zudem sind sie oft fernab von Wohngebieten. Das ist eine gute Voraussetzung für den Bau von Windrädern. 84 Prozent der Anlagen in Rheinland-Pfalz drehen sich im Kommunalwald und sind somit eine wichtige Einnahmequelle für die Gemeinden, die unter den hohen Verlusten im Wald infolge der Klimakrise leiden und die Pflege des Waldes kaum noch aufrecht erhalten können.
Der Bericht hat dieses Jahr erstmals umfangreich untersucht, wie hoch der Flächenverbrauch von Windenergie im Wald ist. Fazit: Insgesamt werden nur 0,89 Hektar Wald pro Anlage in Anspruch genommen, davon 0,35 Hektar temporär. Das heißt, diese Fläche wird zeitweise genutzt, um etwa mit einem Kran zur Anlage zu kommen, anschließend wird sie wieder aufgeforstet.

Windenergie spart so viel CO2 wie 100.000 Hektar Wald
Durch eine Windenergieanlage können jährlich rund 2.360 Tonnen CO2 vermieden werden, dabei sind die Emissionen für den Bau der Anlage bereits berücksichtigt. Zum Vergleich: Der Klimaschutzbeitrag von einen Hektar Wald beläuft sich in Rheinland-Pfalz auf rund 10,4 Tonnen CO2. Dementsprechend können alle Windenergie-Anlagen in den rheinland-pfälzischen Wäldern so viel CO2 einsparen wie eine Fläche von 100.000 Hektar Wald.

Posted in: Allgemein Tagged: Flächenverbrauch von Windkraftanlagen, Klimaschutz, Windkraft im Wald

Blamage für den Klimaschutz und Gefährdung von Arbeitsplätzen

7. Dezember 2008 by Thomas Griese

Die EU-Einigung über CO-2 Grenzwerte für Pkw ist eine große Blamage für die Klimapolitik der EU. Nachdem seit fast 15 Jahren über die Einführung von CO – 2 Grenzwerten für Autos diskutiert wurde, haben Parlament und Rat sich nun darauf geeinigt, im Jahr 2012 Emissionen zuzulassen, die sogar die heutigen durchschnittlichen Emissionen überschreiten. Eine stufenweise Einführung der Grenzwerte, umfangreiche Anrechnungen von so genannten Ökoinnovationen, Ausnahmeregelungen für kleine Hersteller und Mehrfachzählung von Fahrzeugen, die weniger als 50g CO2/km ausstoßen, höhlen das 2012 Ziel komplett aus. Dazu kommt noch, dass Strafzahlungen erst in elf Jahren (2019) greifen werden.

Ein Jahr später, im Jahr 2020 soll dann plötzlich ein durchschnittlicher Wert von 95 g CO2/km erreicht werden. Das wird nicht funktionieren. Im Klartext heisst das: Das Ziel der Senkung der CO-2 Verschmutzung durch den Autoverkehr wird durch die gesetzten Rahmenbedingungen unglaubwürdig.

Die Regierungen, insbesondere die die deutsche „Autokanzlerin“ Merkel, haben sich zum Fürsprecher der Autolobby gemacht, statt für den Klimaschutz einzutreten. Sie haben einen vordergründig industriefreundlichen Kurs eingeschlagen, der den Autoherstellern in den nächsten Jahren keine Verbesserung der Umweltleistung ihrer Fahrzeuge abverlangt. Sie verhindern die rasche Einführung spritsparender und klimafreundlicher Autos und gefährden so Arbeitsplätze in der europäischen Union.

Statt der Automobilindustrie durch einen ökologischen Aufbruch eine neue Perspektive zu verschaffen, hält man an den alten überholten Strukturen fest. Das dürfte sich bei den Arbeitsplätzen bitter rächen, wie man zur Zeit in den USA besichtigen kann. Die dortigen Autohersteller sind nicht durch ökologischen Anforderungen, sondern durch ein viel zu langes währendes Festhalten an überkommenen, umweltfeindlichen Modellen in die Existenzkrise geraten.

Posted in: Allgemein Tagged: Klimaschutz, Verkehr
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