Von wegen Stromlücke – Deutschland exportiert trotz Extremwetter Strom nach Frankreich

Engpass im Rekordwinter? Von wegen. Deutschland exportiert Strom ins Atomland Frankreich.

Wie die taz in ihrer Ausgabe vom 3.2.2012 berichtet, wird selbst in den um diese Jahreszeit kritischsten Stunden von 8 bis 9 Uhr und von 18 bis 19 Uhr per saldo Strom exportiert. Am Morgen des 2.2.2012 betrug der Exportüberschuss z.B. 4.000 bis 5.000 Megawatt. Das ist die Leistung von drei bis vier Atomkraftwerken.

In Deutschland ist der Solarstrom ein wichtiger stabilisierender Faktor.

In den sonnigen Mittagsstunden produzieren die Solarmodule in Deutschland zwischen 6.000 und 8.000 Megawatt – das entspricht der Leistung von fünf bis sechs Atomkraftwerken.

Kein Gas-Fracking in der Städteregion!

Der Umweltschutzausschuss der Städteregion hat in seiner letzten Sitzung im einstimmig beschlossen, dem Antrag der schwarz-grünen Mehrheit zu folgen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die rechtlichen Möglichkeiten der betroffenen Städte auszuloten mit dem Hintergrund, das sog. Fracking (das Aufsuchen von Gasfeldern mit bestimmten, höchst umstrittenen Methoden) hier in der Region zu verhindern.

Mit erheblichem Widerstand aus der Bevölkerung wird gerechnet. Außerdem liegen im gesamten Bereich der StädteRegion durch den Bergbau etliche geotechnische Risiken und Vorbelastungen vor, die eine zusätzliche Belastung mit Risiken, wie sie das Fracking-Verfahren mit sich bringt, nicht vertragen.