Frohe Weihnachten und alles Gute für den Jahreswechsel

Nein, einfach nur die Vorfreude auf ein gutes Neues Jahr!

Außerdem: rechtzeitig auf die Zukunft einstellen!

Vielen Dank für Interesse, freundliche Aufnahme, gutes Zusammenwirken und freundschaftliches Miteinander

Schöne, zur Ruhe einladende Weihnachtsfeiertage und alles Gute für den Jahreswechsel

Thomas Griese

Rheinland-Pfalz setzt auf Windkraft im Wald

Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz will den Bau von Windkraftanlagen im Wald voran treiben. „Die windstärksten Standorte befinden sich in den bewaldeten Höhenlagen unseres Landes, diese Chance wollen wir nutzen und damit einen Beitrag zur Energiewende sowie zum Klimaschutz leisten“, sagten die Ministerinnen Ulrike Höfken und Eveline Lemke kürzlich.

Ziel der Landesregierung ist es, den Strom aus Windkraft bis 2020 zu verfünffachen. Bislang steht jede zehnte der insgesamt 1125 Windenergieanlagen in Rheinland-Pfalz im Wald, fast die Hälfte davon im Vorderhunsrück. Waldstandorte bieten sich deshalb an, da sie häufig fern von Ortschaften liegen und damit die Menschen weniger stören. Zudem sind die ökologischen Auswirkungen wesentlich geringer. Bodenbrütende Vögel beispielsweise, die durch Windanlagen gestört werden könnten, sind auf Offenlandflächen angewiesen, nicht auf Wald.

Vor einigen Wochen reiste eine Delegation der Städteregion Aachen und eine Delegation des Roetgener Gemeinderates nach Kirchberg in Rheinland-Pfalz, um sich dort über Windkraftanlagen im Wald zu informieren.

Gern war ich als Staatssekretär des Umweltministeriums in Rheinland-Pfalz dabei, um unser Vorgehen in Rheinland-Pfalz vorzustellen.

In Kirchberg entsteht ein großer Windpark mit 23 Anlagen, von denen einige noch im Bau, andere bereits in Betrieb sind. „“

Die Mitarbeiter von Landesforsten und die Projektleiter der Fa. Juwi, die den Windpark baut, sowie zwei Bürgermeister der beteiligten Kommunen hielten viele Informationen bereit über die Planung, den Flächenverbrauch und die Auswirkungen auf den Wald, über naturschutzfachliche Vorsorgemaßnahmen, wie etwa die Abschaltautomatik zum Fledermausschutz, und finanzielle Vorteile für die Kommunen.

Atomausstieg auch in Belgien

Belgien hat nach langer Zeit wieder eine Regierung. Die Entscheidung der belgischen Parteien, die dort jetzt eine Regierungskoalition bilden, den im Jahr 2003 beschlossenen Ausstieg aus der Atomkraft beizubehalten, ist ein ermutigendes Signal für ein atomkraftfreies Europa.

Davon profitiert gerade auch NRW und insbesondere die Aachener Region, die im Falle eines Nuklearunfalls im Atomkraftwerk Tihange, gerade einmal 60 km von der deutschen Grenze entfernt, besonders betroffen wäre.

Die drei ältesten belgischen Atomkraftwerke, darunter Block 1 in Tihange, gehen kurzfristig vom Netz.

Ohne Zweifel haben auch die vielen Apelle und Resolutionen aus der betroffenen Grenzregion in Deutschland ihre Wirkung gezeigt. Die Kräfte, die in Belgien eine Laufzeitverlängerung wollen und wollten haben sich nicht durchgesetzt, denn auch in Belgien ist die Öffentlichkeit inzwischen sehr atomkraftkritisch.