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30. Jan. 2009

Am vergangenen Wochenende fand die Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/ Die  Grünen unter dem Motto „Europa klar machen“ in der Dortmunder Westfalenhalle statt. Neben der Verabschiedung des Europawahlprogramms wählten die rund 850 Delegierten auch ihre Kandidaten für die Liste zur Europawahl am 07.06.2009

 

Die Aachener Delegierten freuen sich besonders darüber, dass die Aachener Stadträtin und grüne Europakandidatin in der Region Karin Schmitt-Promny auf Platz 21 der Liste gewählt worden ist.

 

Mit ihrer Rede unter dem Motto „Ja zu Europa“ setzte Karin Schmitt-Promney auf den Schwerpunkt Bildungspolitik und überzeugte damit die Delegierten. Karin Schmitt-Promney: „ In der Bildungspolitik können wir durch die europäische Einigung von den Vorbildern insbesondere in Skandinavien nur lernen, bei Kinderbetreuung, Ganztagsschulen und kostenlosem Mittagessen für jede Schülerin und jeden Schüler“.

 

 

Einen weiteren für die Aachener Delegation erfreulichen Erfolg für Aachener Region  ergab sich durch die Wahl der Würselener Stadträtin Renate Knauf auf Platz 25 der Liste. Die Diplomkauffrau setzte auf die Themen Tier- und Umweltschutz sowie auf Verbraucherrechte und erläuterte, dass Tierschutz und Wirtschaftlichkeit durchaus vereinbar sind. Sie sprach sich für eine europaweite Kennzeichnung für tierschutzgerecht erzeugte Lebensmittel aus. 

 

Dr. Th. Griese, K. Schmitt-Promny, R. Knauf und I. v. Morandell 

  

Das Foto zeigt v.r.n.l.

Ingrid von Morandell, Vorsitzende des grünen Kreisverbandes

Renate Knauf

Karin Schmitt-Promny

Dr. Thomas Griese, Vorsitzender des grünen Kreisverbandes

23. Jan. 2009

 


 

Von Links: A. Majewsky, Platz 1; W. Hoven, ältestes Mitglied und Dr. Th. Griese, Platz 2Von links: A. Von Links: A. Majewsky, Platz 1; W. Hoven, ältestes Mitglied und Dr. Th. Griese, Platz 2

Am 17.1.09 haben die Grünen die DirektkandiatInnen und ihre Reserveliste für die Wahl zum Städteregionstag 2009 gewählt. Spitzenkandidatin ist die bisherige stellvertretende Landrätin Aggi Majewsky, die mit 87,6 % der Stimmen gewählt wurde. Die 77 Mitglieder der Versammlung in der AGIT setzten Dr. Thomas Griese, ehemaliger Staatssekretär im NRW-Umweltministerium, auf Platz zwei der Reserveliste. Griese, der 96 % der Stimmen erhielt, ist zugleich der parteiübergreifend hoch anerkannte grüne Kandidat für das Amt des Städteregionsrats (”Präsident”). 

Gute Aussichten

Für das neue städteregionale Parlament stellten die Mitglieder aus Stadt- und bisherigem Kreis-Aachen eine hochkarätige Mannschaft auf. Die ersten 14 Plätze wurden in Einzelabstimmungen gewählt. Ausgewogen sind genauso viel Frauen wie Männer vertreten, und gemeinsam wählten sie vorwiegend VertreterInnen aus den Kreiskommunen - die Grünen der Stadt Aachen drückten damit auch ihre Wertschätzung der hohe Kompetenz und Erfahrung der grünen Kreistagsfraktion aus.

Neues Denken statt Kirchturmspolitik

Ein Beispiel für das gemeinsame Denken und Handeln lieferte die auf Platz drei gewählte Aachener Ratsfrau Elisabeth Paul. Früher habe sie gesagt, der Tivoli gehöre zu Aachen wie der Dom. Heute würde sie das nicht mehr sagen. Gelächter, aber auch Buhrufe der Lokalpatrioten waren die Antwort. Halt, Missverständnis! Der Tivoli gehöre zur Region Aachen, und die Soers sei nun auch Teil davon. Dass dies ganz entschieden ernst gemeint ist, erkennt man an ihrer Kandidatur im Frankenberger Viertel. 2004 holte sie dort das Direktmandat für den Stadtrat, diesmal soll es auch für die Städteregion sein. CDU-Kandidat Philipp und SPD-Schultheis hatten bereits damals das Nachsehen. Es wird spannend am 7. Juni 2009!

Starkes Team

Auch die weiteren KandidatInnen auf den Plätzen vier bis 14 bringen hohe fachliche Qualitäten und großes ehrenamtliches Engagement in den Wahlkampf ein:

Auf Platz 4. Werner Krickel (Monschau) 5. Ingrid von Morandell (Würselen) 6. Lars Lübben (Aachen) 7. Christa Heners(Roetgen) 8. Abdurrahman Kol (Eschweiler) 9. Eva Malecha (Alsdorf) 10. Marc Peters (Würselen) 11. Silke Bastian (Aachen) 12. Folker Moschel (Herzogenrath) 13. Marita Stahl (Stolberg) 14. Rolf Beckers (Baesweiler). Auch die weiteren Positionen der Reserveliste wurden bis Platz 33 besetzt. Als Ziel bei der Wahl gab Thomas Griese 10 Sitze aus, “zwölf wären mein Wunsch!”  

Direktkandidaturen in den Wahlkreisen

Auch die grünen KandidatInnen für die 36 regionalen Wahlkreise wurden gewählt. 15 davon liegen auf dem Stadtgebiet, 19 auf Kreisgebiet, und - Symbol der Kooperation - zwei gemeinsam auf der bisherigen Grenze. Damit wurden die personellen Voraussetzungen für einen erfolgreichen grünen Wahlkampf geschaffen.

Inhalte zählen - die Städteregion wird GRÜN

Die Debatten über das grüne Wahlprogramm sind weit fortgeschritten. Zu allen inhaltlichen Schwerpunkten wurden Ziele, Projekte und Forderungen entwickelt. Die nächste gemeinsame Mitgliederversammlung am 26. Februar wird das Programm verabschieden. Ab dann heißt es kämpfen - drei Monate volle Kraft voraus: die Städteregion wird GRÜN!

 

7. Jan. 2009

Die soziale Schieflage unserer Gesellschaft lässt wirkt sich am schlimmsten auf Kinder aus. Fast jedes fünfte Kind in der Bundesrepublik wächst in materieller Armut auf.

Bewundernswert ist, mit welchem Engagement gerade  viele Aachenerinnnen und Aachener vor Weihnachten mit Spenden und Unterstützungsleistungen geholfen haben. Viele Hilfspakete sind gepackt, viele Hilfsaktionen gestartet und viele Spenden sind gegeben worden. Ermutigende Zeichen der sozialen Hilfsbereitschaft für diejenigen, die unsere Hilfe für ihre zukünftige Entwicklung besonders nötig haben. Viele Kinder haben dank dieser Hilfe Freude und Wertschätzung erfahren.

Diese Hilfe kann aber eine dauerhafte materielle Absicherung nicht ersetzen.

Nun bringt das Neue Jahr bringt u.a. eine Kindergelderhöhung um zehn Euro auf mindestens 164 € pro Monat.

Doch wer glaubt, alle würden den gleichen Erhöhungsbetrag bekommen, der irrt. Normalverdiener bekommen in der Tat zehn Euro mehr pro Monat. Ausgerechnet Hartz-IV-Empfänger bekommen aber gar nichts, weil das ganze Kindergeld direkt auf die Hartz-IV-Bedarfssätze angerechnet wird, so dass kein einziger zusätzlicher Euro gezahlt wird. Hartz-IV-Kinder gehen also leer aus.

Auf der anderen Seite kommt für die Spitzenverdiener pro Kind noch wesentlich mehr raus. Denn durch den  Kinderfreibetrag von jetzt 6.024 €, der in höheren Einkommensgruppen an die Stelle des Kindergeldes tritt, ergibt sich eine staatliche monatliche Kinderzuwendung von rund 250 € pro Monat.

So sieht die soziale Gerechtigkeit der großen Koalition in Berlin aus. Wird Zeit, dass sich daran was ändert. Gelegenheit dazu gibt es in diesem Jahr!

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