{"id":927,"date":"2011-01-16T13:03:04","date_gmt":"2011-01-16T11:03:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.thomas-griese-aachen.de\/?p=927"},"modified":"2011-01-16T13:03:04","modified_gmt":"2011-01-16T11:03:04","slug":"100-kommunale-energieversorger-in-der-stadteregion-zahlen-sich-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thomas-griese-aachen.de\/?p=927","title":{"rendered":"100% kommunale Energieversorger in der St\u00e4dteRegion zahlen sich aus"},"content":{"rendered":"<p><!--StartFragment--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Wenn Energieversorger 100 % in kommunaler Hand sind, zahlt sich das f\u00fcr die Verbraucherinnen und Verbraucher aus.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Das kann man auch angesichts der zum Jahresbeginn einsetzenden Strompreiserh\u00f6hung ablesen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Die Versorger rechtfertigen die Erh\u00f6hung mit den gestiegenen Kosten f\u00fcr den \u00d6kostrom. Das aber ist zu erheblichen Teilen nur ein Vorwand. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Das vor kurzem ver\u00f6ffentlichte Gutachten des Energiewirtschaftlers Gunnar Harms, der auch stellvertretender Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher ist, kommt zu dem Ergebnis, dass die vier gro\u00dfen Versorgungsmonopolisten Eon, RWE, Vattenfall und EnBW die h\u00f6here EEG-Umlage f\u00fcr nicht gerechtfertigte Preiserh\u00f6hungen nutzten &#8211; dagegen g\u00e4ben die Unternehmen gesunkene Kosten nicht an die Endverbraucher weiter.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Dass diese These richtig ist, belegt auch die Entwicklung in der St\u00e4dteRegion Aachen. Die Erh\u00f6hung der \u00d6kostromumlage betr\u00e4gt bundeseinheitlich 1,5 Cent pro Kwh. <strong>Die Stadtwerke Aachen (100 % kommunal) erh\u00f6hen ihren Strompreis um genau diesen Betrag, was zu einer Erh\u00f6hung von gut sieben Prozent f\u00fchrt.<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><strong>Die Stadtwerke D\u00fcren, die vom Mehrheitsgesellschafter RWE dominiert werden, erh\u00f6hen dagegen um 14,5 %, also etwa das Doppelte, und das, obwohl die Stadtwerke D\u00fcren<\/strong><span><strong>  <\/strong><\/span><strong>und RWE ohnehin schon zu den teuersten Stromanbietern in der Region geh\u00f6ren.<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Man sieht auch an diesem Beispiel mal wieder, was es in Euro und Cent wert ist, konzernunabh\u00e4ngige Stadtwerke zu haben! Deshalb kommt f\u00fcr uns eine Fusion der kommunalen Versorger STAWAG (Aachen) und Enwor (Herzogenrath) mit einer EWV (Stolberg), in der RWE mit 53 % die Mehrheit der Anteile h\u00e4lt, nicht infrage. <strong>Wir begr\u00fc\u00dfen deshalb auch, dass der Aufsichtsrat der Enwor das Fusionsmodell der EWV durch einstimmigen Aufsichtsratsbeschluss abgelehnt hat.<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><strong>Auch eine gemeinsame Netzgesellschaft macht keinen Sinn. RWE hat in der Vergangenheit eine systematische Politik gegen die kommunalen Stadtwerke gemacht, die darauf gerichtet war,<\/strong><span><strong>  <\/strong><\/span><strong>Investitionen unabh\u00e4ngiger Stadtwerke in eine eigenst\u00e4ndige auf erneuerbaren Quellen beruhende Energieversorgung zu verhindern. Der schmutzige Deal zur Laufzeitverl\u00e4ngerung der Atomkraftwerke, der auf Kosten der Stadtwerke geht, ist daf\u00fcr nur das letzte Beispiel.<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span> <\/span><\/p>\n<p><!--EndFragment--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Energieversorger 100 % in kommunaler Hand sind, zahlt sich das f\u00fcr die Verbraucherinnen und Verbraucher aus. Das kann man auch angesichts der zum Jahresbeginn einsetzenden Strompreiserh\u00f6hung ablesen. Die Versorger rechtfertigen die Erh\u00f6hung mit den gestiegenen Kosten f\u00fcr den \u00d6kostrom. Das aber ist zu erheblichen Teilen nur ein Vorwand. 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