{"id":219,"date":"2009-05-19T20:37:58","date_gmt":"2009-05-19T18:37:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.thomas-griese-aachen.de\/?p=219"},"modified":"2009-06-19T16:09:00","modified_gmt":"2009-06-19T14:09:00","slug":"veranstaltung-mit-barbel-hohn-am-2852009-um-19-uhr-im-super-ckommunale-stadtwerke-erhalten-%e2%80%93-100-erneuerbare-energien-sind-moglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thomas-griese-aachen.de\/?p=219","title":{"rendered":"Veranstaltung mit B\u00e4rbel H\u00f6hn am 28.5.2009 um 19 Uhr im Super C &#8211; Kommunale Stadtwerke erhalten &#8220; 100% erneuerbare Energien sind m\u00f6glich"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.thomas-griese-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/hpim4350.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-297\" title=\"hpim4350\" src=\"http:\/\/www.thomas-griese-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/hpim4350-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.thomas-griese-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/hpim4350-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.thomas-griese-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/hpim4350.jpg 1020w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/h3>\n<h3>Um was es geht<\/h3>\n<p>Um die schlimmsten Folgen durch den Klimawandel zu verhindern, muss die globale Erw\u00e4rmung auf h\u00f6chstens zwei Grad begrenzt werden. Daf\u00fcr muss der CO2-Aussto\u00df der Welt bis 2050 mindestens halbiert werden. Das hei\u00dft, Industriel\u00e4nder wie Deutschland m\u00fcssen dann ihre Emissionen an klimasch\u00e4dlichen Gasen um wenigstens 80 Prozent reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, muss unsere Energieversorgung sp\u00e4testens dann erneuerbar sein.<\/p>\n<p><strong>Klimaschutz und Energieversorgung &#8211;  Handeln auf globaler und lokaler Ebene<\/strong><\/p>\n<p>Deutschlands Weg in eine nachhaltige Energieversorgung wird jedoch mehr und mehr behindert. Die Atomlobby stellt den Atomausstieg in Frage, \u00fcber 20 neue Kohlekraftwerke sollen gebaut werden und verursachen riesige Mengen des Klimagases Kohlendioxid. Dabei gibt es l\u00e4ngst eine zeitgem\u00e4\u00dfe und klimaschonende Alternative: Der Bundesverband Erneuerbare Energien spricht von 47% erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020. Die Erfolge sind jetzt schon ernorm. Das urspr\u00fcngliche Ziel der Bundesregierung, bis 2010 bei 12,5% zu landen, ist bereits im vergangenen Jahr mit 15% \u00fcbertroffen worden.<\/p>\n<p>In der zweist\u00fcndigen Veranstaltung &#8222;Energie vor Ort&#8220; (28.05.) im Super C  diskutierte B\u00e4rbel H\u00f6hn vor mehr als 100 Zuh\u00f6rern mit Dr. Peter Asmuth, Vorstand der STAWAG, Herrn Ralf W. Barkey, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Handwerkskammer Aachen, Dr. Wolf von Fabeck, Vorsitzender Solarenergief\u00f6rderverein Aachen und Monika Dethier-Neumann, Ecolo, Parlament Wallonie, Belgien. Durch den sehr informativen Abend, der zahlreiche Fragen rund um das Thema &#8222;Erneuerbare Energien&#8220; beantwortete, f\u00fchrte Dr. Thomas Griese, Vorsitzender von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen in der St\u00e4dteregion Aachen.<\/p>\n<p><strong>Klimafreundliche Energie ist g\u00fcnstige Energie<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Es ist bis jetzt deutlich schneller gegangen als vorhergesagt und es wird noch schneller gehen. So ist zum Beispiel der Preis f\u00fcr Windstrom schon gegenw\u00e4rtig zu vielen Zeitpunkten geringer als der Strompreis an der Leipziger B\u00f6rse. Das bedeutet nicht nur klimafreundliche Energie, sondern auch einen besseren Preis f\u00fcr den Verbraucher. Und das wiederum wird einen erneuten Schub f\u00fcr den Ausbau der Windkraft bringen&#8220;, lautet die Prognose von B\u00e4rbel H\u00f6hn, die auch den Zuwachs an Arbeitspl\u00e4tzen im Blick hat.<\/p>\n<p>Die Frage der Speicherung wurde ebenso ausgiebig beleuchtet wie die Einrichtung &#8222;intelligenter Stromz\u00e4hler&#8220;, f\u00fcr die die Gr\u00fcnen eine Gesetzesinitiative eingebracht haben. &#8222;Smart Grid&#8220; erm\u00f6glicht durch intelligente Steuerung dem Verbraucher, Energie dann abzunehmen, wenn sie preisg\u00fcnstig ist und gibt umgekehrt dem Energieversorger neue Steuerungsm\u00f6glichkeiten. Intelligente Stromz\u00e4hler und dezentrale Speicher sind Voraussetzungen f\u00fcr Erneuerbare Energien.<\/p>\n<p>Atomkraft und Erneuerbare hingegen passen nicht zusammen, schon alleine deshalb, weil man Atomkraftwerke nicht flexibel herauf- und herunterfahren kann. Das birgt erhebliche Gefahren, mal v\u00f6llig abgesehen von der immer noch ungel\u00f6sten Frage der Endlagerung und vielen anderen Problemen.<\/p>\n<p><strong>Mit gr\u00fcnen Ideen schwarze Zahlen schreiben<\/strong><\/p>\n<p>Aus diesem Grund sind eigenst\u00e4ndige kommunale Stadtwerke wie die STAWAG hier in Aachen von ganz zentraler Bedeutung wie Dr. Peter Asmuth erl\u00e4uterte. Er zeigte auf, in welcher Weise sich die Stadtwerke nicht nur auf die zuk\u00fcnftigen neuen Energietr\u00e4ger einstellen, sondern diese auch bef\u00f6rdern. Dass man mit gr\u00fcnen Ideen schwarze Zahlen schreiben kann, belegte Ralf W. Barkey von der Handwerkskammer mit vielen Zahlen aus dem Bereich der kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen.  Erneuerbare Energien sind ein Jobmotor und haben in den vergangenen Jahren viele Arbeitspl\u00e4tze gesichert und neue geschaffen.<\/p>\n<p><strong>Stromkonzerne erschweren regenerative Stromerzeugung<\/strong><\/p>\n<p>Die Diskussion zeigte, dass die 100% Deckung des Energiebedarfs aus Erneuerbarer Energie &#8220; durch neue  durch neue und effizientere Windkraftanlagen, Solaranlagen auf heimischen D\u00e4chern, durch den Einsatz von Geothermie zur W\u00e4rmegewinnung, durch Energie-Effizienz und Energie-Einsparung &#8220; m\u00f6glich sind.  Eindrucksvoll belegte dies auch Wolf von Fabeck, der aber auch die Schwierigkeiten beschrieb, die Solaranlagen-Besitzer bisweilen mit den gro\u00dfen Stromkonzernen bekommen, wenn sie einspeisen wollen.<\/p>\n<p>Dass diese nicht an dezentraler Energieversorgung interessiert sind, ist klar. Wenn wir unabh\u00e4ngig werden wollen von \u00d6l und Gas, wenn wir den Klimawandel stoppen wollen, dann brauchen wir beides: 100% Erneuerbare Energien und Stadtwerke in kommunaler Hand.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.thomas-griese-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/hhn-griese-barkey.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-318\" title=\"hhn-griese-barkey\" src=\"http:\/\/www.thomas-griese-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/hhn-griese-barkey-300x178.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"178\" srcset=\"https:\/\/www.thomas-griese-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/hhn-griese-barkey-300x178.jpg 300w, https:\/\/www.thomas-griese-aachen.de\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/hhn-griese-barkey.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;100 Prozent Erneuerbare&#8220; wird aber ohne kleine Erzeugungseinheiten, die verbrauchernah Strom produzieren und in das Netz einspeisen, nicht m\u00f6glich sein. Denn vor allem dezentral lassen sich erneuerbare Energien einfach integrieren und die Netzverluste gering halten. Bei der Weichenstellung in eine erneuerbare Energiezukunft kommt somit vor allem unabh\u00e4ngigen kommunalen Stadtwerken eine entscheidende Bedeutung zu. Davon profitieren nicht nur Umwelt und Klima. Ein erneuerbares, dezentrales Energiekonzept bringt Arbeitspl\u00e4tze und sichert Einkommen und Wertsch\u00f6pfung in der Region.<\/p>\n<p>Von: Sabine G\u00f6ddenhenrich<br \/>\nSprecherin Ortsverbandes Aachen-Stadt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um was es geht Um die schlimmsten Folgen durch den Klimawandel zu verhindern, muss die globale Erw\u00e4rmung auf h\u00f6chstens zwei Grad begrenzt werden. Daf\u00fcr muss der CO2-Aussto\u00df der Welt bis 2050 mindestens halbiert werden. Das hei\u00dft, Industriel\u00e4nder wie Deutschland m\u00fcssen dann ihre Emissionen an klimasch\u00e4dlichen Gasen um wenigstens 80 Prozent reduzieren. 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